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schreiben? ja doch.



Larita äußerte so eben den Wunsch, dass ich doch bitte etwas mehr schreiben möge, sie habe Lesebedarf. Nun denn, so soll es sein. Nur möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich gerade nicht so richtig viel zu erzählen habe. Auch habe ich meine Ankündigung, hier nicht mehr zu bloggen, noch nicht wahr gemacht. Die Gründe: Keine Ideen für ein neues Layout. Noch dazu die Qual der Wahl an anderen Blog-Anbietern. Entschieden habe ich mich aber vor allem aus einem Grunde noch nicht: Ich habe mich dann ja irgendwie doch zu sehr an myblog.de gewöhnt, die Umstellung ist nicht gerade einfach. So sind bis dato zwei Anbieter an meinen Ansprüchen gescheitert. Die nicht unbedingt hoch sind - aber vielleicht ist genau das das eigentlich Problem.

Also gut, Larita, ich schreibe, siehst du? Und es wird mehr. Nur... worüber? Es sollte ja nun auch nicht ins Banale abdriften, ich kenne ja deinen literarischen Anspruch. Also gut, Freunde befragen. Über das Zähneputzen schreiben - ein hinreißender Vorschlag. Zähneputzen ist wichtig. Sonst gibt es Löcher, das sieht nicht schön aus und tut weh. Zwei mal täglich ist das mindeste. Jawoll, Zähneputzen ist wichtig. Ein wenig wie Piercingpflege. So einfach lässt sich das Thema wechseln und so kommt eines zum anderen. Das Stichwort Piercingpflege erinnert mich persönlich daran, dass mein Gel auf den Rest geht und ich gut daran täte, mir neues zu besorgen. Naja, momentan geht es auch ohne ganz gut, aber ich will ja nicht, dass mein geliebtes Rook sich entzündet. Das ist bestimmt noch schlimmer als Zahnschmerzen. Ich drehe mich im Kreis, also wieder Freunde befragen. Oder nein, mir fällt auch so schon etwas ein. Das alles hier ist doch irgendwie banal. Aber wenn ich doch nichts sonderlich interessantes zu schreiben habe?! Der Fernseher läuft im Hintergrund und berieselt mich mit diesen typischen Ami-Krimiserien. Ich bekomme nicht wirklich mit, worum es geht, aber im Grunde interessiert es mich auch nicht. Ich mag es nur ab und an, mich von Hintergrund-Stimmen vollplärren zu lassen. Natürlich könnte ich auch Musik hören, aber das hätte einfach nicht den selben Effekt. Musik lenkt ab, denn man will sie nicht nur hören, sondern mit allen Sinnen wahrnehmen, sich vollkommen darauf einlassen. Wäre es nicht toll, wenn man Musik auch schmecken könnte? Ob Chop suey! von System of a Down tatsächlich asiatisch schmeckte? Und welches Aroma hätte wohl die Musik von AaRON? TV-Gebrabbel ist in Momenten wie diesen aber eher angebracht. Es lenkt nicht ab vom Schreiben, stört nicht. Warum ich den Fernseher dann nicht einfach ausschalte? Nun, ich mag keine ruhigen Räume. Und noch weniger mag ich Räume, in denen das einzige Geräusch das meines Tastatur-Gehackes ist. Außerdem kommen Zwischendurch Nachrichten - und sowas ist nunmal wichtig.

Kathi hat sich so eben ins Reich der Träume verabschiedet. Das sollte ich auch tun, sage ich mir jeden Abend. Und dann bleibe ich doch wieder wach, bis alle vor mir gegangen sind. Bevor sie ging, hatte sie aber offenbar das Bedürfnis, mein ICQ-Fenster mit einem Flachwitz zu füllen. Diesen werde ich natürlich am Ende dieses Eintrags veröffentlichen, werteste Larita, damit du dich auch an ihm erfreuen kannst. Obwohl ich das... irgendwie bezweifle. Du wirst schon sehen. Zurück zu Kathi. Besagtem Witz ging voraus, dass ich sie bat, mir ein Schreibthema zu liefern. Dementsprechend bin ich ohnehin verpflichtet, ihn hier niederzuschreiben, auch wenn ich es nicht ganz so gern tue. Schließlich darf ich nicht allzu wählerisch sein, wenn ich mit irgendwelchen Forderungen ankomme, nicht? Was ich allerdings auch niederschreiben oder gar zitieren darf, ist folgendes:

Kaala (22:19)
ah und grüß sie mal von mir
 
Ja ja, die guten icq-Zitate, nicht? Mit "sie" bist natürlich du gemeint.
Bevor ich jetzt aber zu dem Witz zurückkomme, noch einmal ein kleiner gedanklicher Rückschritt zum Piercing: ich werde es bald wechseln lassen können (: Freude! Große Freude. Naja, bald ist wohl doch ein wenig übertrieben, bis November dauerts wohl doch noch. Aber bis dahin habe ich dann auch genug Zeit, um zu überlegen, welches ich mir als nächstes stechen lasse. Oder doch ein Tattoo? Same procedure as every night...
 
Also hier Kathis Beitrag zur abendlichen Erheiterung:
 
Ein Pfarrer und ein Rabbi gehen an einem heißen Sommertag spazieren.
Beiden macht die gleißende Hitze schwer zu schaffen und als sie an einem Bach vorbeikommen,sagt der Rabbi: "Komm lass uns im Wasser abkühlen gehen."
Darauf der Pfarrer:" Ach ich weiß nicht, ich habe keine Badesachen dabei."
"Na macht doch nichts", erwidert der Rabbi darauf.
So erfrischen sich beiden dann im kühlen Wasser.
Plötzlich kommen ein paar Wandersleute daher und die beiden schrecken peinlich berührt zusammen.
Der Pfarrer hält sich beide Hände vors Gemächt, während der Rabbi beide Hände vors Gesicht hält.
Als die Wandersleute wieder weg sind fragt der Pfarrer verblüfft den Rabbi: "Warum hälst du dir deine Hände denn vors Gesicht?!"
Der Rabbi erwidert darauf: "Naja, MEINE Gemeinde erkennt mich am Gesicht."
 
»And there ain't no point in the words I write, there ain't no way to know me«
 
Und nun zum Schluss muss ich zugeben: der Witz trifft voll meinen Humor. So schön böse... Vielleicht ist das Problem auch nicht der Witz als solches, sondern eher, dass es mir widerstrebt, Witze zu posten. Das ist irgendwie... witzlos.
27.9.10 22:39


fail.



Doch wieder ein negativer Eintrag? Ja! das ist dann wohl Pech. Und überhaupt werde ich hier bald nicht mehr bloggen. Hier nicht.

Vom Leben gelernt:

Wenn zwei sich streiten, ist manchmal auch der Dritte gearscht.

27.9.10 17:22


Ja.



Zertanzte Füße voll mit Druckstellen. Blaue Flecke. Kopfweh und akuter Schlafmangel. Und doch fühle ich mich gut. Das Wochenende war toll. Von Freitag um 17 Uhr bis genau jetzt jede einzelne Minute. Oder sagen wir fast jede, man muss ja realistisch bleiben. Erschöpft werde ich nun gleich in mein Bett fallen und hoffentlich ganz bald einschlafen und genau so gut weiter träumen wie das Wochenende war. Ich habe etwas geschafft, etwas gerettet und etwas nicht tun müssen. So banal und doch so gut in diesem Moment.

27.9.10 00:19


Erkenntnis.



»Ich bin jetzt« (dies ist ein Link, man darf ihn klicken.)

Das hier bin ich - irgendwie. Vielleicht passt dieser Artikel auch einfach zu einer ganzen Generation von Menschen. Ich meine, wer kennt das Gefühl nicht? Oder besser: wer in meinem Alter... Im Grunde befasse ich mich in diesem Blog ja micht nichts anderem. Okay, zugegebenermaßen eher mit der negativen Seite. Was wohl daran liegt, dass ich irgendwie immer nur dann blogge, wenn mir langweilig ist, oder mich andere Negativemotionen begleiten (leiten?).

Ab jetzt also positiver. Versprochen. Versucht.

22.9.10 15:11


Doof.



Ich neige dazu, nur dann zu bloggen, wenn die Langeweile zu groß wird. Irgendwie habe ich aber auch nie so richtig interessantes zu berichten. Ich träume immer nur. Von diesem und jenem, vom Reisen, von Blah. Ich mache nie. Jetzt, da die Wohnungssuche vollbracht ist, ist die Langeweile wieder da. Und zwar so über die maßen präsent, dass ich sogar mal wieder das Design meines Blogs gewechselt habe. Aber ich liebe diesen Stumpfsinn. Dieses sinnfreie Unverhalten. Es hält mich davon ab, ins Grübeln zu geraten. Ich möchte im Moment nicht zu viel über Zukunft und diesen ganzen Erwachsenenkram nachdenken. Göttingen. Das schindet ganz schön Eindruck. So viel, dass die Leute immer gleich reagieren: mit einem Gemisch aus Ver- und Bewunderung, Entsetzen und Erstaunen. Göttingen. Elite-Uni. Guter Ruf. BLAH! Passt das überhaupt zu mir? Und viel wichtiger: Will ich, dass es zu mir passt? Na ja, immerhin haben meine Eltern was zu erzählen. Und deren Bekannte haben etwas zum Bestaunen. Göttingen eben. Jürgen Trittin hat dort studiert, habe ich gehört. Und er hält dieses Jahr die Gastrede bei der Immatrikulationsfeier. Ja ja, Göttingen. Ich mag Trittin. Ihn und seine Art, wie er Redet. Seine Art, sich auszudrücken. Sogar seinen Tonfall. Hoffentlich ist er nicht das einzige, was ich an Göttingen mag.
21.9.10 23:48


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